Manche wissen, dass wir jeden letzten Donnerstag im Monat eine Eucharistiefeier für die Verstorbenen dieses Monats auf unserer Gottesdienstordnung haben, das sogenannte „Monats-Requiem". Damit nimmt unsere Pfarrei Abschied von den verstorbenen Gemeindemitgliedern.
Viele Angehörige nehmen diesen Gottesdienst gerne wahr, um sich ebenfalls noch einmal ihrer verstorbenen Familienmitglieder zu erinnern.
Allerdings: Erinnerung ja, aber die Mitfeier der Eucharistie, das scheint ein Problemfeld zu sein. Viele Menschen haben keinen Bezug mehr zu dieser Form des Gottesdienstes, die doch für unsere Kirche die intensivste und höchste Form der Liturgie darstellt. Eucharistiefeiern gehören nicht mehr zu ihren Lebensvollzügen, sind ihnen von der Gestaltung her fremd. Das stellt ein Dilemma dar.
Nun haben wir begonnen, eine andere Form dieses Abschiednehmens und Erinnerns zu versuchen: Eine „ Erinnerungsfeier für die Angehörigen der Verstorbenen", mit Liedern und Texten, Lesung aus der Hl. Schrift und Besinnung - ohne Eucharistie.
In unserer Pfarrkirche, im Regelfall am letzten Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr.
Und auch diejenigen sollen dazu eingeladen sein, die um einen lieben Menschen trauern, eine Kerze für ihn entzünden wollen - auch wenn er nicht im letzten vergangenen Monat verstorben ist.